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Innsbruck

TIGEWOSI-Wohnanlage macht gutes Klima

TIGEWOSI-Wohnanlage macht gutes Klima
Ein nicht alltägliches Projekt übergab der gemeinnützige Wohnbauträger TIGEWOSI dieser Tage in der Wipptaler Gemeinde Mühlbachl. Nicht nur bei den zu erwartenden Wohn- und Energiekosten, sondern bereits beim Bau zeichnete sich die Passivhaus-Wohnanlage in Holzbauweise als besonders nachhaltig aus. Das Projekt wurde nach dem klimaaktiv Gebäudestandard geplant und errichtet. Angestrebt wird die höchste Auszeichnung in Gold.

Schon von außen vermitteln die harmonisch angeordneten drei Baukörper mit ihren Holzfassaden im Mühlbachler Ortsteil Statz einen heimeligen Eindruck, der sich im Stiegenhaus mit den Sichtwänden und Sichtdecken aus Holz fortsetzt. Auch in den insgesamt 26 Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen selbst sorgen viele in Fichtenholz belassene Sichtdecken für ein behagliches Raumklima. Darüber hinaus dürfen sich die Eigentümer und Mieter – vor allem junge Familien, die ihre Schlüssel vergangene Woche von Dekan Augustin Ortner, Landesrätin Beate Palfrader, Mühlbachls Bürgermeister Alfons Rastner und TIGEWOSI-Geschäftsführer Franz Mariacher übergeben bekommen haben – über niedrige Wohnkosten freuen. „Eine 3-Zimmer-Wohnung mit 80 Quadratmetern und zugeordnetem Tiefgaragenstellplatz kostet inklusive Betriebskosten 620 Euro Miete pro Monat. Durch den Passivhausstandard sind nur sehr geringe Heizkosten zu erwarten“, verrät TIGEWOSI-Geschäftsführer Franz Mariacher und ergänzt: „Die verhältnismäßig günstigen Wohnkosten sind auch der Wohnbauförderungsoffensive des Landes Tirol zu verdanken, welches ein Wohnbauförderungsdarlehen von 2,02 Millionen Euro zur Finanzierung beisteuerte. Zudem gibt es für energieeffizientes und ökologisches Bauen noch eine beträchtliche Zusatzförderung, deren endgültige Höhe nach Ausstellung des erreichten klimaaktiv Gebäudestandards feststeht." Auch in der kurzen Bauzeit von knapp 13 Monaten, aber auch darüber hinaus, spielt der moderne Holzbau seine Stärken aus. „1.800 Kubikmeter Holz wurden für die drei Häuser verbaut. Wenn man bedenkt, dass jeder Kubikmeter verbautes Holz eine Tonne CO2 langfristig bindet, bedeutet dies, dass bei dieser Wohnanlage in Mühlbachl-Statz 1.800 Tonnen CO2 langfristig gebunden werden. Gleichzeit wachsen in den Wäldern rund um Bäume nach, die wiederum aktiv CO2 entziehen“, wirft TIGEWOSI-Geschäftsführer Franz Mariacher einmal einen etwas anderen Blick auf ein Bauvorhaben. Zudem konnten durch den sehr hohen Vorfertigungsgrad der Bauteile mehr als 2/3 LKW-Fahrten im Vergleich zu einem klassischen Massivhausbau eingespart werden. Für die Errichtung zeichnete als Generalunternehmer die Schafferer Holzhaus All-in-One GmbH aus Navis verantwortlich. „Nicht nur aufgrund des Baustoffes, sondern auch aufgrund der Nähe war das Projekt für Schafferer ein Heimspiel. Im Sinne der Nachhaltigkeit freuen wir uns, wenn wir unter Einhaltung der Wohnbauförderungsbedingungen heimische Unternehmen beauftragen können“, erklärt Mariacher. 
 
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